Ständige Einrichtungen und Aktionen:

  • mostenÄpfel sammeln: Fröhlich geht es zu, wenn die Kinder morgens gemeinsam zur Apfelwiese marschieren. Mit Eimern und Säcken ausgestattet, sammeln die Kinder, nach kräftigem Schütteln, Fallobst auf. In den folgenden Tagen werden diese dann zur alten „Moschte“ beim Rathaus gebracht, um dort zu Apfelsaft verarbeitet zu werden. Dann lagern die Apfelsaftkartons nach Abkochen im Schulkeller, damit die Schüler ihren eigenen Apfelsaft trinken können, der natürlich besonders gut schmeckt. Dieses Erlebnis ist immer wieder sehr eindrücklich für die Kinder „Vom Apfel zum Apfelsaft“. Vor allem auch, wie die alten Maschinen der Mosterei nach getaner Arbeit die Äpfel zu Saft verarbeiten.
  • Herbstwanderung: In der Woche vor den Herbstferien führen alle Klassen einen gemeinsamen Wandertag durch.
  • St Martin: Jedes Jahr läuft der Kindergarten gemeinsam mit den Grundschülern einen Laternenumzug. Nach dem Gottesdienst laufen alle Familien zum Dorfplatz, wo die Kinder eine Martinsgans erhalten. Bei fröhlichem Beisammensein endet dann das St. Martinsfest.
  • fasnetFasnet: Die Kinder werden vom „Aubenger“ Narrenverein am „Schmotzigen“ befreit. Am Kinderfasching gestaltet die Schule auch einen Punkt im Unterhaltungsprogramm.
  • Schulzeitung: Alle Schüler und das gesamte Schulteam sind an der Entstehung der Schulzeitung beteiligt. Jedes Mal wird die Ausgabe wieder mit Spannung erwartet.
  • Antolin ein innovatives Online-Portal zur optimalen Leseförderung in der Grundschule
    Seit dem Schuljahr 2012/2013 wurde die Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Owinger Bücherei intensiviert.

    In den Jahren zuvor haben Bildungshauskinder und alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-4 regelmäßig im Deutschunterricht in der Owinger Bücherei Bücher ausgeliehen, gelesen und die Räumlichkeiten für Buchpräsentationen genutzt. Nun wurde auf Initiative des neuen Leiters der Owinger Bücherei, Bernd Liener, für die Klassen 3 und 4 eine Lizenz für das Online-Portal „Antolin“ mit 40 Leseplätzen erworben, so dass diese Kinder in der Bücherei und zu Hause Quizfragen zu gelesenen Antoli-Büchern beantworten können und schließlich auch eine Urkunde für ihre Leseleistung bekommen.

    Der Umgang mit „Antolin“ fördert die Kinder auf ihrem Weg zum eigenständigen Lesen und in der Entwicklung der eigenen Leseidentität. Lesen ist mit vielen intellektuellen Fähigkeiten unmittelbar verbunden. Sie beeinflusst die Entwicklung des Vorstellungsvermögens, der Fantasie, sowie der Sprach- und Ausdrucksweise.

    Auch Lehrkräfte haben bei „Antolin“ einen eigenen Zugang, der ihnen einen detaillierten Überblick über die Leseleistungen ihrer SchülerInnen bietet. Die Ergebnisse der Kinder geben Aufschluss über die Entwicklung der individuellen Lesebiografie.
    Link: www.antolin.de
  • Ich bin Bibfit – Lese-Kompass
    Der Lese-Kompass für die 1. und 2. Grundschulklasse
    Diese Leseförderungsaktion führt die Owinger Bücherei mit den Kindern der 1. und 2. Klasse durch. Die Schülerinnen und Schüler besuchen die Bücherei  zweimal pro Schuljahr und üben so im Klassenverband den regelmäßigen Weg zur Bücherei.
    Ziele dieser Kooperationsarbeit :

    Die Kinder

    • lernen die Bücherei und ihre Medienaufstellung kennen;üben den regelmäßigen Gang zur Bücherei
    • erfahren die Bücherei als angenehmen Aufenthaltsort, in dem Erkunden und Stöbern Spaß macht
    • wissen, wo sie in der Bücherei Medien zur Unterhaltung und Information finden.

    Die Lehrerinnen und Lehrer

    • erhalten Unterstützung bei Entwicklung und Förderung der Lesekompetenz der Kinder;
    • können ihren Unterricht durch den Büchereibesuch auflockern;
    • lernen das Medienangebot der Bücherei kennen und können es gezielt im Unterricht einsetzen;
    • können durch eine Block-Ausleihe das Angebot ihrer Klassenbücherei erweitern.

    Die Bücherei

    • wird zu Partner der Schule bei Lese- bzw. Lernförderung;

 

Unterrichtsformen

In der Grundschule Owingen finden viele verschiedene Unterrichtsformen statt. In manchen Klassen wird nach Wochenplan gearbeitet, bei dem die Kinder lernen sich Aufgaben für die Woche einzuteilen und zu erledigen. Andere Klassen arbeiten nach Tagesplan, bei dem die Schüler zunehmend lernen, selbständig die Arbeit zu erledigen, auch in Gruppen.


Freiarbeit und Stationenarbeit findet auch statt. All diese offenen Formen lässt die Kinder motiviert und selbständig arbeiten. Auch Präsentationen von Büchern bzw. Sachthemen sind ein wichtiger Bestandteil.


Bewegte Pause

In der Pause stehen den Kindern sehr viele Spielgeräte zur Verfügung, für die eigens ein Schuppen gebaut wurde. In Aufbewahrungsmöglichkeiten, die der Hausmeister ausgefeilt hat, ist es den Kindern möglich auf viele verschiedene Spielgeräte Zugriff zu haben. Die Schüler lernen mit Hilfe eines „Schuppendienstes“, der wechselt, Ordnung zu halten und Verantwortung dafür zu tragen. Von eigens gebauten Fußballtoren (Kernzeitbetreuung), bis zu Seilen in allen Längen, Stelzen, Mühlespiel, Bälle, Reifen, Pedalos... ist vieles vorhanden. Da die Kinder im Klassenzimmer vespern, werden diese Spielgeräte gerne genutzt und es kann wirklich von einer bewegten Pause gesprochen werden. Inzwischen gibt es auf unserem Schulhof auch einen Kletterturm, der eifrig genutzt wird.


stark. stärker. WIR

Klasse 2000

Die Owinger Grundschule nimmt am Projekt Klasse 2000 teil, das von Sponsoren gefördert wird. Dabei werden Unterrichtsstunden vom Gesundheitsförderin Frau Homburg-Bleichert gehalten, die die Kinder bewusst machen sollen, auf ihre Gesundheit zu achten, vor allem im Sinne der Suchtprävention. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass das Eintrittsalter für Raucher und Alkoholsüchtige immer stärker sinkt. Deshalb ist es wichtig schon früh anzusetzen. Unterstützt wird das Projekt von der Figur „Klaro“ und ansprechendem Unterrichtsmaterial, wie CD, und Bewegungs- und Entspannungsübungen.

Klassenrat und Streitschlichterausbildung

An der Grundschule Owingen wird schon seit einigen Jahren wöchentlich in den Klassen ein Klassenrat abgehalten, um Konfliktsituationen aufzugreifen und zu lösen und die Kinder zu demokratischem Verhalten anzuleiten.

Es erschien dem Schulteam aber wichtig, dass Konflikte sofort dann, wenn sie entstehen gelöst werden und nicht erst am Tag des Klassenrates. Nachdem das Team sich an einem Pädagogischen Tag im Frühjahr 2011 mit dieser Thematik intensiv beschäftigte, wurde die Ausbildung zu Streitschlichtern – Mediatoren – in Klasse 3 und 4 mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 in den Stundenplan aufgenommen.

Die Streitschlichterausbildung – Mediation – durch Schüler bietet einen Weg an, wie Schüler mehr Verantwortung erhalten, mit den Kontrahenten zum Frieden kommen, sich am Schluss in die Augen sehen können, zufrieden sind und ihre Konflikte selbst in eigener Verantwortung lösen können. Die Mediation kann zum friedvolleren Zusammenleben in der Schule führen.

Durch Lieder, Übungen und Spiele wird bei den Kindern dieser Altersstufe die soziale Kompetenz gestärkt, d.h. sie lernen soziale Beziehungen und Interessen zu verstehen, sich mit anderen rational, emotional und verantwortungsbewusst auseinander zu setzen und zu verständigen. Die Ausbildung beinhaltet auch Kenntnisse zu Fragen der Kommunikation, der Ich-Du-Botschaften und des Zuhörens. Ebenso erarbeiten die Kinder, wie man Gefühle ausdrücken, und verstehen kann, wie man seine Stimmungen kontrolliert und das zur Problemlösung Fähigkeiten wie Ausdauer, Freundlichkeit und Respekt gehören. Schließlich üben die Kinder anhand von Streitgeschichten mit einem Leitfaden in Form eines Hosentaschenbuches in Kleingruppen Streitgespräche, die mit einem Friedensvertrag abgeschlossen werden.

Wöchentlich sind 2 Streitschlichter während des Schulvormittags in Aktion. Sie tragen ein grünes Band mit der Aufschrift „Streitschlichter“, damit sie von allen Schulkindern erkannt werden. Mitschüler können sie in den Pausen bei einem Konflikt ansprechen, aber auch Lehrerinnen können die Mediatoren bitten, ein Streitgespräch mit Kindern zu führen, bei denen sie es für nötig erachten.


Jahrgangsübergreifender Unterricht

jahrgangsuebergreifender unterrichtSeit dem Schuljahr 2008 / 09 unterrichtet die GS Owingen jahrgangsübergreifend. Dies kam zustande, weil der Klassenteiler nicht erreicht wurde.

Die Jahrgangsmischung wird aufgrund sinkender Schülerzahlen auch in den kommenden Schuljahren beibehalten.

 

Inklusion

 
Für Schülerinnen und Schüler, die auch mit sonderpädagogischer Beratung und Unterstützung dem jeweiligen Bildungsgang der allgemeinen Schule nicht folgen konnten, wurde  bisher auf der Basis einer sonderpädagogischen Diagnostik ein sonderpädagogischer Förderbedarf und die Pflicht zum Besuch der Sonderschule festgestellt.


Zentrale Anliegen der Behindertenrechtskonvention im Bereich Bildung sind die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in das allgemeine Bildungssystem und damit auch das Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen in der allgemeinen Schule (Inklusion).


So wurde schon im 2. Halbjahr des Schuljahres 2013/2014 recht deutlich, dass laut Koalitionsvertrag Inklusion integraler Bestandteil des Bildungswesens sein soll und der Anspruch der Schülerinnen und Schüler auf sonderpädagogische Bildungsangebote in der allgemeinen Schule gesetzlich verankert werden. Die Eltern dieser Kinder sollen ein Wahlrecht erhalten und nach einer qualifizierten Beratung selbst entscheiden, ob ihr Kind eine Sonderschule oder eine allgemeine Schule besucht. Für die beteiligten Schulen sollen die hierfür erforderlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Wo erforderlich soll das Zwei-Pädagogen-Prinzip gelten. Die Schülerinnen und Schüler mit Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot und die sonderpädagogischen Lehrkräfte sollen  jeweils Teil der Schulgemeinschaft der allgemeinen Schule sein.


Dieser Herausforderung stellte sich die Grundschule Owingen zu Beginn des Schuljahres 2014/ 2015, da sich unter den Schulanfängern Kinder mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot befanden und deren Eltern die Beschulung in Owingen, dem gewohnten Lebensumfeld ihrer Kinder, wünschten.


Nach  vielen Gesprächen und enger Zusammenarbeit mit der Schulleiterin der Förderschule Haigerloch in Gruol, Frau Keim,  begann  am 15.09.2014 der Unterricht in der Inklusionsklasse 1. Im Zwei-Pädagogen-Prinzip unterrichteten die Sonderschulpädagogin Tina Mangold und die die Grundschullehrerin Susanne Schirmer die 13 Erstklässler und versuchten in ihrer Unterrichtsplanung den unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.
Nach einem gemeinsamen Start entwickelten die Lehrerinnen im Fach Deutsch Wochenpläne, die in ihrem Anspruch genau auf die Leistungsfähigkeit jedes Kindes zugeschnitten waren.  Darin enthalten waren Arbeitsaufgaben, die den Kindern den Zugang zu den Lerninhalten über verschiedene Kanäle ermöglichte. So mussten z.B. einige durch die Arbeit mit Bildkarten noch lernen, wo der Buchstabe im Wort zu hören war und beschäftigten sich mit Lauten. Andere konnten schon Silben oder einfache Wörter erlesen und arbeiteten mit Klammerkarten. Einige Schülerinnen und Schüler konnten sogar schon kleine Texte sinnerfassend erlesen. So entwickelte sich im Laufe des Schuljahres ein sehr differenziertes und individualisiertes Lernangebot auf 7 Niveaustufen, das jedem Kind Lernerfolge und seinen eigenen Lernfortschritt ermöglichte. Voraussetzung für diese Form der Unterrichtsarbeit war eine intensive Zusammenarbeit beider  Lehrerinnen im Team. Ihre Arbeit wurde durch einen regen Austausch mit der Rektorin der Förderschule Haigerloch, den Besuch von Fortbildungen und dem Arbeitskreis „Inklusive Bildungsangebote“ im Staatlichen Schulamt Albstadt unterstützt. Die pädagogische Arbeit des Teams wurde auch von der Elternschaft der Klasse getragen und durch viele Elterngespräche gefestigt.


Zum 1. August 2015 trat die Änderung des Schulgesetzes für Baden-Württemberg in Kraft in dem es in Artikel 1 §3 heißt:
„(3) In den Schulen wird allen Schülern ein barrierefreier und gleichberechtigter Zugang zu Bildung und Erziehung ermöglicht. Schüler mit und ohne Behinderung werden gemeinsam erzogen und unterrichtet (inklusive Bildung).“  


Da für diesen gemeinsamen Unterricht Gruppenlösungen angestrebt werden, und auch im Schuljahr 2015/ 2016 Kinder mit dem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot in der Grundschule Owingen eingeschult wurden, wird in den Klassen 1 und 2 inklusiv und jahrgangsübergreifend unterrichtet.  


Fördermaßnahmen
Neben dem normalen Förderunterricht, der möglich ist, wenn die Schule mit Lehrerstunden im Ergänzungsbereich versorgt wird, also über das Pflichtstundenmaß hinaus, arbeiten die Lehrkräfte der Grundschule Owingen mit Kooperationslehrkräften der Sprachheilschule Balingen und der Dreifürstensteinschule Mössingen zusammen. Teilweise finden die Fördermaßnahmen im 2-Pädagogen-Prinzip in den Unterrichtsstunden statt, teilweise aber auch als Einzelfördermaßnahme.


Zusätzlich bieten wir den Kindern mit Migrationshintergrund eine Hausaufgaben-, Sprach- und Lernhilfe (HSL) an, denn  die Vermittlung von deutschen Sprachkenntnissen an Schülerinnen und Schüler bildet eine wichtige Grundlage für ihre gesellschaftliche Integration. Den geförderten Schülerinnen und Schülern soll durch diese Maßnahmen die Integration in das deutsche Schul- und Bildungssystem sowie das Einüben sozialen Verhaltens ermöglicht beziehungsweise erleichtert werden. Die sonstigen Bemühungen um die sprachförderbedürftigen Schülerinnen und Schüler in der Schule sollen sinnvoll ergänzt werden.

Kontakt

Telefon:

0 74 74 - 28 74

Email:

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